Entwicklung

SEO – Wie wir Webseiten nach vorne bringen

Tagtäglich suchen Menschen im Netz nach Informationen zu einem Produkt, nach dem passenden Dienstleister oder nach bekannten wie interessanten Rezepten, etwa für das Abendessen mit der Familie. Dafür geben sie ihren Suchbegriff in eine Suchmaschine ein und erhalten üblicherweise mehrere Seiten voll mit Ergebnissen. Von diesen Ergebnissen sehen sich die meisten Nutzer allerdings nur die auf den vorderen Plätzen an, bis sie etwas Passendes gefunden haben. Geklickt wird dann meist der Link, dessen Beschreibung am aussichtsreichsten oder ansprechendsten erscheint.

So unterschiedlich Webseiten auch sind, eins haben sie alle gemeinsam: Sie wollen gefunden und besucht werden. Hierbei dient der in der Suchmaschine angezeigte Text als „Werbung“ für die Webseite. Er sollte die wichtigsten Wörter enthalten, nicht zu lang sein und dem AIDA-Prinzip¹ folgen. Aber: So ansprechend der Beschreibungstext auch sein mag, auf der zweiten Seite erlangt er nur noch wenig bis gar keine Beachtung mehr. Ziel ist es also, möglichst weit vorne im Suchergebnis aufzutauchen.

Um das zu erreichen ist es zuerst einmal wichtig in etwa zu verstehen wie so eine Internet-Suche überhaupt funktioniert.

Google macht es so:²

Regelmäßig werden die Seiten im Internet durchforstet und ein Suchindex aus Schlüsselwörtern, Aktualität der Inhalte und weiteren Faktoren generiert. Wenn nun jemand einen Suchbegriff eingibt, schlägt Google Seiten, die eine „Antwort“ auf den Begriff oder die Frage geben, vor. Diese werden dann nach verschiedensten Kriterien bewertet und angeordnet. Wie also landet eine Seite möglichst weit oben? Genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO, engl. für search engine optimization) ins Spiel.


Wichtige Aspekte einer Suchmaschinen-Optimierung

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, beginnt bei uns die Suchmaschinenoptimierung bereits im Planungs- und Entwicklungsprozess: Von der Auswahl des Domainnamens bis hin zur Struktur und dem Konzept der Webseite will alles gut bedacht sein.

Zusammenspiel von Schrift, Text und Farbe

Schon bei der Auswahl der Farben und beim Schreiben der Texte ist einiges zu beachten, denn Google straft etwa fehlende Kontraste in der Farbgebung ab. Um ein zufriedenstellendes Lesen in jeder Situation zu garantieren sollten Hintergrundfarben und Texte einen angemessenen Kontrast aufweisen. Die Texte der Webseite sollten aufschlussreich sein und die wichtigsten Schlüsselwörter wie Informationen enthalten, ohne diese zu oft zu wiederholen. Idealerweise greifen die vergebenen Bildnamen wichtige Begriffe auf, denn ein Suchergebnis kann auch eine Auflistung reiner Bilder sein.

Wichtig ist auch, dass die Seite auf verschiedensten Bildschirmgrößen und in allen Browsern gut aussieht. Dafür arbeiten Design und Programmierung bei uns eng zusammen.

Anpassung und Verbesserung von Bedienbarkeit, Nutzen und Ladezeiten

In ständiger Absprache mit dem Design passen die Entwickler die Seiteninhalte und klickbaren Elemente so an, dass sie auch auf den kleinsten Bildschirmen gut sichtbar und vor allem verwendbar sind. Die Webseite soll schließlich nicht nur der Suchmaschine, sondern vor allem den Nutzer mit ihrem guten Aussehen überzeugen und ohne Probleme bedienbar sein.

Neben sichtbaren Inhalten und strukturellem Aufbau bewerten Suchmaschinen auch Ladezeit, Zugänglichkeit und die Verwendung von gängigen Webstandards. Hierzu gehören neben Bilddateigrößen, Alternativtexten für Bilder und einer sicheren Verbindung auch die sogenannten meta-Tags. Diese meta-Tags enthalten Anweisungen für die Suchmaschine, wie beispielsweise den verwendeten Zeichensatz oder auch die im Suchergebnis angezeigte Beschreibung der Seite.

Des weiteren gibt es auch spezielle Dateien, die den Suchmaschinen aktiv helfen die Seite zu durchsuchen und einzuordnen. Hier wird etwa der strukturelle Aufbau der Seiten festgehalten oder bestimmt, welche Seiten im Suchergebnis beachtet bzw. ignoriert werden sollen.

Bestandstest der Optimierungen

Für die Entwicklung einer gut optimierten Webseite müssen also einige Kriterien bedacht werden. Um die Erfüllung dieser Kriterien sicherzustellen, verwenden wir daher Tools, wie zum Beispiel Lighthouse³: ein von Google bereitgestelltes Programm, das Webseiten in unterschiedlichen Aspekten prüft und die Bewertung in einem strukturierten Report ausgibt. Unser erklärtes Ziel ist es, in allen Kategorien im grünen Bereich zu liegen und somit optimale Voraussetzungen für eine gute Platzierung zu schaffen.

Hier noch ein Beispiel eines Kunden:

So sieht der Report der Seite unseres Kunden aus:

Kunden Beispiel

Und so der eines Mitbewerbers:

Mitbewerber Beispiel

Das Ergebnis:

Unser Kunde ist als einer der ersten im Suchergebnis zu finden, weit vor dem Mitbewerber und erhält somit eine höhere Anzahl an Besuchern. Ziel erreicht!





QUELLEN:

  1. smartmarketingbreaks.eu/aida-werbewirkungsmodell
  2. Google: How seach works
  3. Google-Developer-Tool Lighthouse

Autorin: Leonie Melchior, am 12.03.2020