Entwicklung

Die Insellösung und das digitale Rettungsboot

Abstrakte Darstellung einer Insellösung.

Irgendwann fällt in der IT der Begriff Insellösung, aber wer weiß schon wirklich, was damit gemeint ist? Wer jetzt dabei an einsame IT - Mitarbeiter*innen denkt, die wie Robinson ganz alleine in Ihrem Büro sitzen und vor sich hin programmieren, liegt nicht ganz falsch.

Individualsoftware als Problemlöser

Wer kennt es nicht, dieses eine große Problem, das schon immer mal gelöst werden sollte. Und voller Tatendrang wird dann schnell eine einfache, kurzfristige Lösung erdacht und umgesetzt. Dabei blickt man oft nur ungern über den eigenen Arbeitsbereich hinaus. Denn aus Erfahrung wissen wir alle, je mehr an einer Lösung mitarbeiten, umso länger dauert die Umsetzung. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei.".

Dieses Mindset ist ein gesunder Nährboden für sogenannte Insellösungen. Ausgestattet mit den wichtigsten Funktionen arbeiten diese "Problemlöser" wirksam und optimieren meist lange Zeit von anderen völlig unbemerkt und erfüllen so ihren Zweck. Aber wie das Wort Insel schon sagt, ist das Stück problemlösende Software von anderen abgeschnitten und kommuniziert meist überhaupt nicht mit anderen Systemen.

Insellösungen flicken ein Problem, aber lösen es nicht

So wie die Insellösung entstanden ist, wird sie dann auch weiterhin behandelt. Selten schaut mal einer vorbei und bringt neues mit. Das führt dazu, dass dieses für ein Unternehmen anfangs durchaus wichtige Puzzle-Stück im Prozess irgendwann zum Sandkorn im Getriebe wird. Ist die einsame Softwarelösung maßgeblich am Tagesgeschäft beteiligt und wichtig, kann das kritisch werden. Entweder, weil es niemanden mehr gibt, der weiß, wie das alles funktioniert oder weil der Quellcode längst veraltet ist. Sätze wie:

„Der Computer da darf auf keinen Fall aktualisiert werden, sonst steht das ganze Band still!“

Inseln entdecken und Brücken bauen

Wir raten deshalb dazu, regelmäßig gezielt nach solchen Insellösungen zu suchen. Einmal entdeckt und analysiert können Mittel und Wege gefunden werden, die Insel an die IT-Infrastruktur anzupassen und eine Brücke dort hin zu bauen.

Jede noch so kleine Brücke hilft dabei, die Digitalisierung im Unternehmen ein Stück weiterzubringen. Zu Beginn genügt vielleicht ein kleiner Steg der nun regelmäßig analysiert, verbessert und verbreitert wird. Dadurch wird aus dem ehemaligen Sandkorn im Getriebe ein wichtiges Zahnrad das sich noch lange drehen kann.


Digitalisierung vorantreiben

Aus Erfahrung wissen wir, dass ein externer Blick auf Ihre IT-Landschaft wie ein Drohnenflug über bekanntes Terrain wirken kann. Durch die veränderte Perspektive und frei von Betriebsblindheit können wir Ihnen neue Einblicke geben und zukünftige Perspektiven aufzeigen. Ob Sie dann über die digitale Brücke gehen möchten, dürfen Sie selbst entscheiden. Es kann gleich los gehen. Folgen Sie einfach dieser Brücke zu unserem Kontaktformular.


Fazit

Eine Insellösung ist eine gute Sache um kurzfristig und schnell ein Resultat zu erzielen. Langfristig sollte man allerdings eine Möglichkeit finden, diese Inseln durch passende Infrastrukturen anzupassen. Gern helfen wir dabei, Ihre Inseln dem digitalen Festland anzuschließen.


QUELLEN:

EMPFEHLUNGEN:


Autor: Hans Heidemann, am 09.09.2020

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