Agentur

Design-Praktikum bei Interweber

Website-Gestaltung wie Corporate Design Entwicklung

Mit dem Wunsch ein Praktikum mit gestalterischem Schwerpunkt als Berufsvorbereitung zu absolvieren, wurde unser Expertenteam von Anfang Mai bis Ende Juli durch Louisa erweitert. Gern gaben wir ihr in dieser Zeit die Möglichkeit in die Bereiche Webdesign und Corporate Design einzutauchen und sich damit vertraut zu machen. Unter der Leitung von Julia Turkowski lernte Louisa gängige Programme und neue Software kennen, auch wurden ihr Feinheiten in den Bereichen kunden- und zielgruppenorientiertes Gestalten näher gebracht.

Durch die bereits in der Schule gesammelten Grundlagen im Umgang mit Standardprogrammen wie Adobe, fiel es Louisa leicht in die für sie neue Software einzusteigen. Nach einer kurzen Einarbeitung in Adobe XD fand sie sich schnell im Bereich der Layout-Erstellung und des Prototypings zurecht.

Worauf wir als Digitalagentur unter anderem großen Wert legen: neben der Webgestaltung darf das Analoge, die Printgestaltung, nicht vergessen werden. Beide Gestaltungsdisziplinen lehren grundlegende Dinge im Bereich Typographie, Layout, Raster, Größen etc. Auch wenn nicht jeder Kundenauftrag die Entwicklung eines Corporate Designs umfasst, so ist es allgemein wichtig gewisse Grundkenntnisse darin zu haben. So hatte Louisa neben der Gestaltung eines einfachen Website-Auftrittes die Aufgabe ein Logo und das Geschäftspapier für eine fiktives Fotostudio zu entwerfen und auszubauen.

Vom Layout zur durchgestalteten Startseite

Vor Erstellung eines Layouts für einen Internetauftritt erhält jede/r Praktikant/in einen Crash-Kurs im Bereich HTML5-Webseiten, speziell zum Box-Modell. Darin wird anschaulich erklärt, wie sich das Gerüst einer einzelnen Webseite zusammen setzt, auf welche Art und Weise Headlines und Texte semantisch zu gestalten sind, welche Bedeutung die Überschrift der „Ersten 0rdnung (H1)" für eine Webseite hat und welche Informationen für den Seitenbesucher nicht sichtbar, aber für Suchmaschinen und Screen-Reader von großer Wichtigkeit sind.

Ein Schmunzeln entlockt die Begeisterung, wenn jemand noch die Zeiten von „Tabellen-Programmierung" und „Starren Website-Auftritten" vor Responsiveness kennt und nun erklärt wird, wie sich seit 2013 Webseiten und Co. auf den unterschiedlichen Geräten optisch anpassen lassen.

Um Louisa dies nahe zu bringen sollte sie die Startseite nicht nur in voller Desktop-Breite, sondern auch passend für das Smartphone gestalten. Das zusammen erarbeitete Layout-Raster im 12-Grid-System hat ihr dabei sehr geholfen zu verstehen, dass im heutigen Website-Layout stets die verschiedenen Seitenbreiten mit bedacht und daher flexible aber deutliche Elemente benötigt werden um dem Nutzer/der Nutzerin ein gutes Surfverhalten zu garantieren.

Startseiten-Gestaltung

Layout-Entwurf im Vergleich zum durchgestylten, fast fertigen Layout der Startseite

Ein Logo für Fotostudio Hoffmann

Beginnend bei den grundlegenden Fragen: „Woraus besteht ein Logo? Warum spricht man oft auch von Signet? Unternehmensschriftzug oder Brand?“, erhielt unsere Design-Praktikantin eine kurze, aber informationsgefüllte Einführung in die Gestaltung eines Logos für ein Unternehmen.

Mit der Aufgabe betreut, verschiedene Schreibvarianten auszuprobieren und eigenständige Entscheidungen bei der Auswahl verschiedener Möglichkeiten wie Bildmarke und dem passenden Motiv zu treffen, erarbeitete Louisa mit Unterstützung einen modernes, trendiges Logo aus Wort- und Bildmarke.

Sie lernte den Sinn und Zweck eines Schutzraumes kennen und wählte selbstständig die Unternehmensfarben aus, die später in den Webauftritt integriert wurden.

Logodesign

Das Logo in seinem Raster, mit definierten Abstandsmaßen und dem Schurtzraum, sowie in verschiedener Farbgebung.

Visitenkarte und Briefbogen runden den Auftrag ab

Da eine Gestaltung nie abgeschlossen ist und es immer weitere Möglichkeiten gibt dieses einzusetzen, sprich „wie wird das fertige Design angewendet?“, schloss sich die Erarbeitung des Geschäftspapiers der Logogestaltung an.

Mit dem Wissen um die normierten Formate von Briefbogen und Visitenkarten im Hoch- und Querformaten, war das Anlegen der Dateien ein Kinderspiel. Hier betrat Louisa Neuland, so war es unerlässlich, sich das Wissen um die Angaben eines Betreiber einer GmbH auf einem Briefbogen anzueignen um am Ende ein Rechtskonformes Geschäftspapier anzufertigen.

Neben den klassischen Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, Mobil, E-Mail, Ansprechpartner etc.) sind hier der Name der Firma plus die Firmierung, Eintrag beim Handelsregister/ Amtsgericht die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die/der Geschäftsinhaber*in und aus praktischen Zwecken eine gültige Bankverbindung zu finden.

Von ihrer entworfenen Bildmarke, einer abstrahierten Blende eines Fotoapparates, angetan, platzierte Louisa diese spielerisch auf Vorder- und Rückseite des Briefbogens, sowie auf der Rückseite ihrer Visitenkarte. Eine schöne Geste, die Dynamik erzeugt.

Geschäftspapier

Das Geschäftspapier bestehend aus Vorder-, Rückseite und querformatigen Visitenkartendesign im DIN-Format.

Wir danken Louisa

... für ihre tolle Mitarbeit und für ihre Bereitschaft diesen Bericht verfassen und veröffentlichen zu dürfen. Für ihren weiteren Werdegang wünschen wir ihr alles Gute und sind uns sicher, dass sie in jedem angestrebten beruflichen Bereich viel Freude und Enthusiasmus verbreiten wird.


LESE-EMPFEHLUNGEN:


Autorinnen: Kirsten Kosmiky und Julia Turkowski, am 04.08.2020

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